Laos – Nong Khiaw

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Laos – Nong Khiaw, ein Album auf Flickr.

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Laos – Nong Khiaw

Ja! Nong Khiaw war dann tatsächlich KLEINER. Ein bisschen touristisch, aber nicht so überlaufen und dank der umliegenden Natur – atemberaubend schön!

Überall grüne Wälder, Berge, Wasser, Sonnenschein und eine traumhafte Ruhe. Keine Partymusik, kein übermäßiger Bierkonsum. Und wir spürten das erste Mal so richtig den Laos Stil! Hier geht alles DEUTLICH langsamer von statten als im bisher erlebten Asien!

Und davon ließen wir uns anstecken. Statt direkt für den nächsten Tag eine Tour zu buchen, verbrachten wir den Tag lieber lesend in der Hängematte und genossen die Aussicht aus unserem Zimmer.

Dann entschieden wir uns eines der indigenen Völker besuchen zu wollen, da wir dies eigentlich schon seit Südamerika machen wollten, es bisher aber meist zu Kaffeefahrt-mässig angeboten wurde. Hier in Nong Khiaw konnte man jedoch innerhalb eines 2-Tages Treks eine Nacht im Dorf der Khmu übernachten (Homestay).

Ich brauche es ja nun nicht mehr erwähnen – neuerdings wandern wir ja besonders gerne… 🙂
Und so buchten wir den Trek für 13.-14.02..

Tatsächlich war es erneut eine Erfahrung die wir nicht missen möchten!

Wir waren eine nette 10 köpfige Gruppe (2 Belgier, 1 Pole, ein kanadisches Pärchen, 1 Finnin, 2 Deutsche und wir) und hatten zwei tolle Guides! Der Erste ‚Onkel Can‘ konnte kaum Englisch, aber hatte so eine herzliche Ausstrahlung, dass die wenigen Worte kombiniert mit für uns meist undefinierbaren, aber urkomischen laotischen Lauten, uns immer wieder zum Lachen brachten 🙂

Der Zweite war auch gleichzeitig der Besitzer der Agentur. Er konnte super englisch und erzählte uns viel über das einfache Dorfleben und dass er selbst hier aufgewachsen sei. Wir konnten viele Fragen stellen und es war wirklich interessant!

Am ersten Tag liefen wir angenehme 5 Stunden durch die Wälder und machten dank Onkel Can mehr Pausen als uns recht war. (Er meinte es wohl etwas zu gut.) Kamen jedoch dann doch irgendwann endlich im Dorf der Kmu an. Dieses lag direkt neben dem der Hmong und wir wurden erst einmal durch beide Dörfer geführt -uns folgten die neugierigen, dauerhaft lachenden Kinder der Dörfer, samt der süßen kleinen Hundewelpen…

Die Kinder bekamen Sticker und Seifenblasen geschenkt und es war so schön zu sehen, wie sie sich an solch einfachen Spielzeug erfreuen konnten und es richtig lieb miteinander teilten!

Wir lernten unseren Gastgeber kennen und bezogen unsere ‚Kojen‘. Wow! – Wesentlich komfortabler als gedacht!
Es war sowieso unglaublich herzlich wie sehr er sich um uns sorgte! Es gab Tee, Instandkaffee, Bier und abends wurde extra für unsere Gruppe eine Ente (oder Gans?!) geopfert!

Wir spielten mit den Kindern und Tieren bis es dann Abendessen gab, welches wir alle gemeinsam in seiner bescheidenen Hütte einnahmen. Standesgemäß im sitzen und mit den Händen essend.

Wir saßen danach noch eine Weile gemütlich (mit LaoLao-Schnaps) um das Lagerfeuer und quatschten, bis wir erkennen mussten, dass das Dorf bereits zur Nachtruhe (22Uhr) gebettet war und so gingen wir zeitig schlafen.

Die Nacht war kurz und doch recht hart, aber irgendwie auch cool durch Hühner Gegacker, Schweinegegrunze und Kinderlachen auf zu wachen!

Nach einer Nudel-Reis-Gemüse-Suppe ging es dann 5 Stunden weiter. Dieses Mal führte uns jedoch der jüngere 2. Guide und es ging erstmal 1,5 Stunden fast nur berghoch durch den Dschungel. Mein Gefluche kann sich jeder vorstellen 😉

Danach war es jedoch eine schön entspannte Wanderung durch Reisfelder und ein weiteres Dorf, bis wir am Fluss ankamen, wo wir dann in die Kajaks stiegen… (Meine Facebook Freunde wissen was jetzt kommt…)

Und wie wir so sind, alberten wir im Kajak wieder nur herum und waren -wie bereits beim Wandern- die Bummelletzten.
Wir machten noch schnell ein Bild mit dem Handy und paddelten dann schnell zur Gruppe.

Von Onkel Can wurden wir gewarnt, dass gleich eine Strömung kommt…
Doch eh ich mich versah befanden wir uns IM Wasser und ich hatte Mühe mich unter dem Kajak zu befreien. Unsere Sachen befanden sich zum Glück im Dryback und auch die FlipFlops konnten wir retten… Die Situation war wirklich super lustig und das Wasser erfrischend. Aber leider hatten wir ja kurz zuvor ein Bild geschossen, und dieses wurde Fabians IPhone zum Verhängnis… Es befand sich noch in seiner Hose…
(O-Ton Julia, 2 Minuten zuvor: „Nein nein, pack es nicht in den Dryback, wir machen bestimmt gleich noch ein Bild!“)

Aber wenn wir eines auf unserer Reise gelernt haben, dann, dass es Schlimmeres gibt, als etwas Materielles zu verlieren!
(Ja ja Oma, ich weiß, eigentlich hab ich auch schon vorher immer eher gelacht, als geweint, wenn etwas -von mir verschuldet- kaputt ging…)

Jedenfalls zogen wir uns dann einfach um und fuhren den Rest mit dem Boot und schauten den anderen beim kajaken zu – war auch wesentlich entspannter 😉

Ein wirklich schöner Ausflug!

Und da wir bei unserer Rückkehr nach Nong Khiaw erneut ein sehr schönes (und trotzdem spottbilliges) Zimmer erhielten, entschieden wir spontan, doch noch eine Nacht länger zu bleiben.

Und so verbrachte ich meinen Geburtstag tiefen entspannt in einem ruhigem Ort, bekam eine Massage und aß lecker indisch.

Außerdem bekam ich ein sensationell tolles Geburtstagsvideo von meinen Lieblingsknallerbsen geschickt und erhielt viele liebe Glückwünsche, die mir alle zeigten, was für ein wahnsinniges Glück ich habe, so liebe Menschen meine Freunde & Familie nennen zu dürfen!
Was ein großartiges Geschenk!!!!

In diesem Sinne: VIELEN DANK!

Und nun geht es weiter Richtung Vietnam!
Leute, auch mit 27 und 30, bleibt es spaaaaaannend 😉

Laos – Luang Prabang

Das Guesthouse hatten wir bereits unterwegs gebucht und so waren wir der Meinung wir könnten vom Drop Off Point zum Guesthouse laufen…
Nach 20 Minuten kreuz und quer durch die kleine Stadt, hatten wir zwar bereits eine nette Sightseeing Tour hinter uns, aber das Guesthouse fanden wir dann erst dank ein paar Hilfen nach weiteren 10 min (ja, wir sind genau in die falsche Richtung gelaufen…) 🙂

Egal. Dafür hatten wir dann schon weitgehend Luang Prabang’s Kern erkundet und stellten fest – huch, ist ja ganz schon französisch hier!

Und so verliefen dann die nächsten 2 Tage tiefen entspannt und relativ unspektakulär; Wir schlenderten über den Nachtmarkt , auf dem tägl. von 17-22 Uhr Souvenirs und handgemachtes Allerlei angepriesen wurden.
(Kauften auch das ein oder andere :))

Und aßen -Frankreich sei dank- ENDLICH wieder einige Baguettes und Croissants. Außerdem gönnten wir uns täglich frische Fruchtshakes, da es die fast für lau (10.000Kip = 0,92€) gab und der Sauberkeitsstatus auch bei weitem besser war, als bisher erlebt.

Um wenigsten etwas Kulturelles zu unternehmen, gab es die Wahl zwischen Tempeln (Neeeeeiiiin), Wasserfall (Achtung Chinesenüberlauf!) oder den Pak Ou Höhlen mit den 4.000 Buddhastatuen (Schon wieder Buddhas?!). Naja, wir buchten dann eine Fahrt zu den Höhlen.

Auszug Wikipedia:
Die Pak Ou-Kalksteinhöhlen […] sind einer der bedeutendsten buddhistischen Wallfahrtsorte in Laos. Es handelt sich um zwei Höhlentempel mit atemberaubender Aussicht, […] Hier wurden während des Indochina-Krieges private Buddhastatuen der Bevölkerung vor Plünderungen in Sicherheit gebracht. Zeitweise sollen in den beiden Höhlentempeln über 5000 Statuen gestanden haben. […] sie wurden auch als Opfergaben von Pilgern hierher gebracht. Der Sage nach wurden die beiden Höhlen seit 1547 als Tempel genutzt. […] In der unteren Höhle, Tham Loum, ist außer zahlreichen bis zu einem Meter großen Buddhastatuen aus Holz, Bronze, Eisen oder Ton eine Wasserstelle zur rituellen Reinigung der Statuen zu sehen. Zur oberen und tieferen Höhle, Tham Theung, muss man weitere 200 Meter nach oben steigen. In dieser dunkleren der beiden Höhlen lebten zeitweise Einsiedlermönche.

Da wir jedoch vorher Berichte lasen, dass diese Höhlen tatsächlich eher klein und dadurch schnell ätzend überfüllt seien, waren wir schlau und investierten 4€ mehr und konnten so mit einem TukTuk ganz alleine bereits vor den Tourimassen um 7Uhr dorthin brausen.

Es war echt kalt und viel zu früh, aber es lohnte sich!
Die Szenerie mit den riesigen Kalksteinbergen, den saftig grünem Drumherum und dem Mekong war in der morgen Dämmerung wirklich schön!

Die Höhlen waren dann tatsächlich nur deswegen sehenswert, weil es eine tolle Atmosphäre war, zu zweit nur mit Taschenlampen die Statuen zu suchen. Aber ansonsten – geht so. Also wären wir zur normalen Tourizeit gekommen, wären wir sicher genervt, denn die Höhlen sind nicht sonderlich groß und auch keine wirklichen ‚Höhlen‘, nicht viel mehr als große Löcher im Berg. Und wenn hier mehr als eine chinesische Tourigruppe drin ist, ist dann auch nichts mehr zu sehen und die Atmosphäre wäre hin. Auch die Anzahl der Statuen ist offensichtlich über die Jahre geschrumpft.

Aber nichtsdestotrotz, für uns war es – dank des wunderschönen Surrounding – ein schöner Ausflug!

Zusammenfassend betrachtet, merkten wir, dass uns Luang Prabang und dessen Umgebung zwar gefiel, aber es war nicht das ‚Laos‘, von dem alle sprachen, und weshalb wir her gekommen waren. Man sah und hörte (Partystraße) mehr Touris und alle Häuser waren noch von der französischen Kolonialzeit (schön!), aber wir wollten lieber in einen ländlicheren, kleineren ‚typischeren‘ Ort.

Und so buchten wir für den nächsten Tag die Fahrt nach Nong Khiaw.

Hoffentlich wird das wieder spannend 😉

Von Chiang Mai (Thailand) nach Luang Prabang (Laos)

Nach der Grenze entschieden wir uns in Laos statt einer langen, ungemütlichen Busfahrt, lieber ein Slowboot auf dem Mekong nach Luang Prabang zu nehmen, auch wenn dies 2-Tage benötigt.

Und so suchten wir uns zu nächst ein Zimmer im nächsten Ort (Huay Xuay) nach der Grenze und kauften dort Boot Tickets für den nächsten Morgen.

Das gewählte Guesthouse war eines der schrulligsten unserer Reise 🙂
Die Besitzerin war gefühlt 85 und betreibt dies zusammen mit ihren zwei Schwestern. Schrullig ist es deshalb, weil die Alte Dame so richtig schön patzig Englisch spricht („yeeees, you can look the room. But it is the best room you can find. Take it, take it!“ Und das klang eher wie ein Befehl und nur wer zwischen den Zeilen lesen konnte, sah ihr verschmitztes Lächeln 🙂

Jedenfalls stiegen wir dann morgens in das Slowboot ein und waren positiv überrascht, denn wir hatten gelesen, dass die Boote meist überfüllt und nur teilweise mit Stühlen ausgestattet seien. Beides für eine 6 Stunden Fahrt eher blöd.

2 Tages Slowbooat Tour von Huay Xuai über Pakbeng nach Luang Prabang

Doch unser Boot hatte unzählige Reihen vollgestellt mit Autositzen (schätzungsweise Überbleibsel von all den als TukTuk-Trucks umgebauten Taxis) und diese Reihen waren sogar nummeriert!

2 Tages Slowbooat Tour von Huay Xuai über Pakbeng nach Luang Prabang

2 Tages Slowbooat Tour von Huay Xuai über Pakbeng nach Luang Prabang

Die 6 stündige Fahrt war zwar lang und laut (wir saßen in der Nähe des Motorraums), aber wirklich bequemer und schöner als die Busfahrten. Wir genossen die Aussicht und lasen fleißig unsere Bücher 🙂

Die Natur entlang des Mekongs ist wirklich schön:

2 Tages Slowbooat Tour von Huay Xuai über Pakbeng nach Luang Prabang

2 Tages Slowbooat Tour von Huay Xuai über Pakbeng nach Luang Prabang

2 Tages Slowbooat Tour von Huay Xuai über Pakbeng nach Luang Prabang

Genervt hat uns jedoch der größte Teil der Mitinsassen – die Fahrt begann um 09:30 Uhr und gegen 10:30Uhr hatte der komplette vordere Teil bereits das 2. Bier in der Hand… Und das ging dann bis zur Ankunft abends so weiter. Wirklich peinlich, in ein anderes Land zu fahren um (billig und ohne Sinn) zu saufen…

Wir schliefen dann in einem kleinen Ort namens Pakbeng, der genauso wie der Ort nach der Grenze, nur von den Touristen lebt, die für eine Nacht dort stranden. So wie wir.

Am nächsten morgen gingen wir dann wieder entspannt zu den Booten und kamen 20 min vor Abfahrt an… Doch! So ein Mist, dieses mal gab es keine Nummerierung und wir hatten extrem großes Glück, dass wir jemand einzelnen bitten konnten sich um zu setzen, denn sonst hätten wir kaum eine Chance gehabt zusammen auf dem selben Boot zu fahren. Lucky us!

Auch diese Fahrt war entspannt und leider voller Bier saufender Touris. (Ich wette der Umsatz der Slowboote ist durch den Bierkonsum an Bord genauso hoch wie für die eigentlichen Fahrttickets…)

Jedenfalls kamen wir abends entspannt in Luang Prabang an und würden ein Slowboot jeder Zeit einem Bus vorziehen!

2 Tages Slowbooat Tour von Huay Xuai über Pakbeng nach Luang Prabang