Laos – Luang Prabang

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Laos – Luang Prabang, ein Album auf Flickr.

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Laos – Luang Prabang

Das Guesthouse hatten wir bereits unterwegs gebucht und so waren wir der Meinung wir könnten vom Drop Off Point zum Guesthouse laufen…
Nach 20 Minuten kreuz und quer durch die kleine Stadt, hatten wir zwar bereits eine nette Sightseeing Tour hinter uns, aber das Guesthouse fanden wir dann erst dank ein paar Hilfen nach weiteren 10 min (ja, wir sind genau in die falsche Richtung gelaufen…) 🙂

Egal. Dafür hatten wir dann schon weitgehend Luang Prabang’s Kern erkundet und stellten fest – huch, ist ja ganz schon französisch hier!

Und so verliefen dann die nächsten 2 Tage tiefen entspannt und relativ unspektakulär; Wir schlenderten über den Nachtmarkt , auf dem tägl. von 17-22 Uhr Souvenirs und handgemachtes Allerlei angepriesen wurden.
(Kauften auch das ein oder andere :))

Und aßen -Frankreich sei dank- ENDLICH wieder einige Baguettes und Croissants. Außerdem gönnten wir uns täglich frische Fruchtshakes, da es die fast für lau (10.000Kip = 0,92€) gab und der Sauberkeitsstatus auch bei weitem besser war, als bisher erlebt.

Um wenigsten etwas Kulturelles zu unternehmen, gab es die Wahl zwischen Tempeln (Neeeeeiiiin), Wasserfall (Achtung Chinesenüberlauf!) oder den Pak Ou Höhlen mit den 4.000 Buddhastatuen (Schon wieder Buddhas?!). Naja, wir buchten dann eine Fahrt zu den Höhlen.

Auszug Wikipedia:
Die Pak Ou-Kalksteinhöhlen […] sind einer der bedeutendsten buddhistischen Wallfahrtsorte in Laos. Es handelt sich um zwei Höhlentempel mit atemberaubender Aussicht, […] Hier wurden während des Indochina-Krieges private Buddhastatuen der Bevölkerung vor Plünderungen in Sicherheit gebracht. Zeitweise sollen in den beiden Höhlentempeln über 5000 Statuen gestanden haben. […] sie wurden auch als Opfergaben von Pilgern hierher gebracht. Der Sage nach wurden die beiden Höhlen seit 1547 als Tempel genutzt. […] In der unteren Höhle, Tham Loum, ist außer zahlreichen bis zu einem Meter großen Buddhastatuen aus Holz, Bronze, Eisen oder Ton eine Wasserstelle zur rituellen Reinigung der Statuen zu sehen. Zur oberen und tieferen Höhle, Tham Theung, muss man weitere 200 Meter nach oben steigen. In dieser dunkleren der beiden Höhlen lebten zeitweise Einsiedlermönche.

Da wir jedoch vorher Berichte lasen, dass diese Höhlen tatsächlich eher klein und dadurch schnell ätzend überfüllt seien, waren wir schlau und investierten 4€ mehr und konnten so mit einem TukTuk ganz alleine bereits vor den Tourimassen um 7Uhr dorthin brausen.

Es war echt kalt und viel zu früh, aber es lohnte sich!
Die Szenerie mit den riesigen Kalksteinbergen, den saftig grünem Drumherum und dem Mekong war in der morgen Dämmerung wirklich schön!

Die Höhlen waren dann tatsächlich nur deswegen sehenswert, weil es eine tolle Atmosphäre war, zu zweit nur mit Taschenlampen die Statuen zu suchen. Aber ansonsten – geht so. Also wären wir zur normalen Tourizeit gekommen, wären wir sicher genervt, denn die Höhlen sind nicht sonderlich groß und auch keine wirklichen ‚Höhlen‘, nicht viel mehr als große Löcher im Berg. Und wenn hier mehr als eine chinesische Tourigruppe drin ist, ist dann auch nichts mehr zu sehen und die Atmosphäre wäre hin. Auch die Anzahl der Statuen ist offensichtlich über die Jahre geschrumpft.

Aber nichtsdestotrotz, für uns war es – dank des wunderschönen Surrounding – ein schöner Ausflug!

Zusammenfassend betrachtet, merkten wir, dass uns Luang Prabang und dessen Umgebung zwar gefiel, aber es war nicht das ‚Laos‘, von dem alle sprachen, und weshalb wir her gekommen waren. Man sah und hörte (Partystraße) mehr Touris und alle Häuser waren noch von der französischen Kolonialzeit (schön!), aber wir wollten lieber in einen ländlicheren, kleineren ‚typischeren‘ Ort.

Und so buchten wir für den nächsten Tag die Fahrt nach Nong Khiaw.

Hoffentlich wird das wieder spannend 😉