Last call Frankfurt!

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Nepal – Kathmandu

[Endlich konnten wir die Bilder von Angkor Wat hochladen. Einfach nach unten scrollen…]

Nach dem immergleichen Trubel auf dem Flughafen und den zähen Verhandlungen mit den Taxifahrern erreichten wir nachmittags unser Hostel im Herzen von Kathmandus Touristenviertel, Thamel.

Wir ließen uns erst einmal von dem Eigentümer unserer Unterkunft, der natürlich gleichzeitig eine Reiseagentur besitzt, erklären was man alles so in Nepal machen kann. Dies klang alles sehr interessant aber war natürlich zu teuer. So beschlossen wir zwar seine Vorschläge zu befolgen, aber wie bisher auch, alles auf eigene Faust zu buchen. 😉

Am Abend guckten wir uns zunächst unser Viertel an. Uns gefiel das bunte Treiben, wobei die Händler der gefakten Outdoorklamotten, Kaschmir- und Souvenirläden im Gegensatz zu Südostasien noch sehr zurückhaltend waren. Nach dem Schlendern gingen wir Mo:Mo essen. Es ist eins der Nationalgerichte Nepals und im Prinzip eine Teigtasche gefüllt mit Fleisch usw.. Also ähnlich wie die russischen ‚Manti‘. Wirklich lecker!

Am nächsten Tag fuhren wir zunächst zur Boudha Stupa. Wir haben zwar schon viele religiöse Gebäude auf unser Reise gesehen aber diese Stupa hat uns wirklich beeindruckt. Die Bilder sagen auch hier bestimmt mehr als meine Worte…

Danach ging es zum hinduistischen Tempel Pashupatinath. Leider dürfen hier keine Touris in den Tempel, aber das wirkliche Highlight spielt sich sowieso auf dem ‚Friedhof‘ ab. Während die Leute wie beim Kaffeeklatsch zusammen saßen, wurden am Flussufer die Leichen (in Tüchern umwickelt, mit ordentlich Holz bedeckt) der verstorbenen Angehörigen verbrannt. Wir kannten diese Prozedur bis jetzt nur aus dem TV. Es nun zu sehen, war zutiefst beeindruckend!

Außerdem beobachteten wir einen Sadu, der mich dann irgendwann zu sich hin winkte und wir durften gegen ein kleines Entgelt ein paar Fotos machen. (Natürlich nicht,ohne vorher aus seinen utopischen ’10€‘ einen Dollar zu verhandeln…)

Abends ging es zur Swayambhu Stupa. Dazu verließen wir Thamel und wanderten eine knappe Stunde durch das „wahre Kathmandu“. Es war zwar dreckig, chaotisch und es stank hier und da mal ein wenig nach Fäkalien, aber es war zum einen aufregend und spannend und zum anderen fühlten wir uns sicher. Kinder wurden von den Eltern von der Schule abgeholt und es gab überall kleine Essenstände mit was auch immer. Zur Stupa an sich muss man die ein oder andere Treppenstufe erklimmen aber die Mühe lohnte sich. Wir hatten einen wunderschönen Blick über die gesamte Stadt und schauten den Affen dabei zu, wie sie auf der Stupa umhersprangen. Wir tranken Tee mit dem Blick auf den Himalaya und genossen die frische Luft außerhalb der stickigen City.

Abends hieß es dann wieder Rucksack packen. Am nächsten Morgen fährt unser Bus (8h für 140 km) nach Pokhara. Dort wollen wir mal wieder ne Runde wandern und dabei einen 8.000er betrachten – den Annapurna.

Kambodscha – Koh Rong

Sommer, Sonne, Strand…

Nach dem Stadttrubel von Phnom Penh ging es (mal wieder am frühen morgen) mit dem „VIP-Shuttle“ innerhalb von vier Stunden zur Hafenstadt Sihanoukville.

Hier bestiegen wir mit sieben anderen Touris unseren wirklich sehr lahmen Kutter zur Insel Koh Rong. Dieser brauchte für die ca. 25 km ganze drei Stunden. Aber immerhin: die Musik wurde volle Lotte aufgedreht 😄
Wir genossen trotzdem die Fahrt und den wunderschönen Blick auf das Meer.

Unser Resort besteht aus ein paar Bungalows und einer Bar/Restaurant. Sonst sind hier nur noch das Meer, Strand, Kokospalmen und der kleine Anleger. Weit und breit kein anderes Resort oder sonstiges…
Diese Abgeschiedenheit und Ruhe war genau das was wir uns erhofft haben. Wir verlängerten direkt um eine weitere Nacht.

Die Tage verbrachten wir entweder in einer der zahllosen Hängematten oder im Wasser. 😄

Ein Highlight war unser Ausflug (1,5 h quer durch die Insel) zum 7 KM White Beach. Dieser machte seinem Namen alle Ehre. Weißer Strand, türkisfarbnes Wasser und am aller besten: Wir waren alleine!!!
Alle Stunde kam vielleicht mal ein Touri vorbei und das war’s…

Abends tranken wir Cocktails unter dem Sternenhimmel und lauschten zur später Stunde den riesigen Geckos in unserem Bungalow. Diese machten zwar ordentlich Alarm aber hielten uns einigermaßen die Moskitos vom Leib. Für die bleibenden „Wunden“ sorgten da schon eher die Sandflöhe, die sich besonders an Julia verewigten.

Zerstochen aber sehr erholt brechen wir nun Richtung Angkor Wat auf und freuen uns braungebrannt nun schon wieder auf ein bisschen Kultur.

Viet Nam – Hue

…und auf dieser Busfahrt (11 h) wurden wir zum Glück nicht von dem bekannten kleinen Gevieh begleitet und konnten die Nacht einigermaßen gut schlafen.

Wir erreichten am Vormittag die Stadt Hue, gelegen am Hương Giang (Parfümfluss) und besichtigten nach einem kleinen Powernap die Zitadelle mit der Verbotenen Stadt, die nach dem Vorbild in Peking entstand. Diese wurde 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Aber wir waren jetzt nicht restlos begeistert – so beschlossen wir am kommenden Tag die nähere Umgebung der Stadt zu erkunden und buchten eine Motorradtour.

Und so cruisten wir an einem sonnigen Tag durch grüne Reisfelder und besichtigten verschiedene Grabmäler (Nguyễn-König Minh Mang, Grabmal des Tự Đức und das Grabmal des Khải Định). Das schöne hierbei war, das nicht sooo viele Touris unterwegs waren und wir gemütlich durch die großen Anlagen schlendern konnten, welche allesamt eher chinesisch als vietnamesisch angehaucht waren.

Zusätzlich entstand am Ende der Tour bei uns beiden der Wunsch nach der Rückkehr nach Deutschland einen Motorradfüherschein zu machen. Es hat einfach total viel Laune gemacht bei diesem schönen Wetter durch grüne Landschaft zu düsen.

Hue war ein netter Abstecher und die Leute waren wirklich netter als im Norden, was aber bei dem guten Wetter auch kein Wunder ist.

Jetzt geht es weiter nach Hoi An. Dort nehmen wir eine kleine kulturelle Auszeit, da man hier angeblich super shoppen und gleichseitig schön am Strand liegen kann.

Viet Nam – Hanoi & Halong Bucht

…und nach unserer ersten Busfahrt in Viet Nam landeten wir tatsächlich morgens um vier im kalten und verregneten Hanoi.

Leider hatte um diese Uhrzeit noch so gar kein Geschäft auf und sämtliche Hostels waren verriegelt. Zum Glück entdeckten wir um 5 Uhr, nach einer ein stündigen Suche im Regen, ein Hostel was geöffnet hatte, dass zwar leider ausgebucht war aber uns netterweise im Eingangsbereich einen trockenen Unterschlupf gewährte. So warteten wir einfach bis die Stadt so langsam erwachte und gingen dann zum zwischenzeitlich online gebuchten Hostel.

Hier wurden wir freundlich empfangen und sogar zum Frühstück eingeladen (Wow!) und danach hieß es erst mal ausschlafen.

Ausgeruht erkundeten wir am Nachmittag die Altstadt von Hanoi und freuten uns, dass – zumindest die Guesthousebesitzer und Mitarbeiter – sooo viel netter waren, als die Dien Bien Phu Freaks!
Aber hier in Hanoi herrscht dafür sehr viel Trubel. (Nirgends sahen wir je so viele Roller!) Wir kauften ein bisschen gefakte Trekking-Markenware und ließen uns einfach treiben. Dabei kann man jedoch nicht auf dem Bürgersteig gehen da dieser von den parkenden Rollern zugestellt ist, sondern teilt sich die Strasse einfach mit den Schwadronen von fahrenden Rollern. Gar nicht so ohne aber irgendwie macht’s auch Spaß. 😄

Am zweiten Tag sah das Program in etwa genauso aus, wie am Ersten: schlafen, essen, Geld aus geben (ich konnte mein Iphone nach dem kleinen Wasserunfall für schlappe 15€ wieder herstellen lassen!) und durch die Gassen schlendern. Nebenbei buchten wir noch für den nächsten Tag eine Tour in die Halong Bucht.

Und dabei hatten wir echt Glück. Nach zwei nassen und kalten Tagen kam die Sonne wieder raus. Wir bestiegen mit den anderen 12 Passagieren unserer 2-Tages-Cruise in Halong City mittags unser Boot und fuhren im Sonnenschein heraus in die berühmte Bucht. Die bizarren Felsformationen sind wirklich ein toller Anblick und so knipsten wir fleissig Fotos. Zusätzlich schauten wir uns noch eine riesige Höhle an und krappelten mit zahlreichen schnaufenden Chinesen auf einen Aussichtspunkt.

Die Nacht verbrachten wir an Board der „Fantasea“ und schipperten am nächsten Tag zurück Richtung Hafen.

Die Landschaft war wirklich traumhaft schön, nur leider waren insgesamt doch etwas zu viele Touristenboote unterwegs, was die Freude schon etwas trübte…

Nun geht es Richtung Ninh Binh – und von der etwas anderen Busfahrt berichtet Julia bestimmt gerne 😄

Thailand – Chiang Mai

Nach unserem kurzen Zwischenstopp in Chiang Rai ging die Reise nach Chiang Mai weiter. Nur leider waren wir im ersten Augenblick von dem Anblick der vielen westlichen Tourimassen geblendet, welche es so in Myanmar zum Glück nicht gab. Willkommen zurück in Thailand…

Chiang Mai, vor allem die Altstadt, an sich ist eigentlich ein recht schöner Ort. Wir haben ein schönes Hostel gefunden, welches in einer ruhigen Seitenstrasse der Altstadt liegt. Von hier aus erkundeten wir mit dem Fahrrad die Gegend und beschlossen keine größeren Tempelausflüge mehr zu machen, sondern lediglich ganz einfach „nichts“ zu machen. 🙂

Zu dem Nichtsmachen gesellte sich dann noch ein kleiner Ausflug auf den Nachtmarkt und der davor liegenden „roten Meile“, ein überfälliger Friseurbesuch für mich, eine schöne zweistündige Massage für wenig Geld und ein für Chiang Mai obligatorischer Kochkurs.

Dabei gingen wir zuerst über den lokalen Markt und bekamen sämtliche Zutaten und Gewürze erklärt. Die landeten später in einem der fünf Gänge, wobei Julia die Kokosnusssupe und mir das Panang Curry am besten schmeckten. Fazit: Sehr sehr lecker diese Thaiküche. Es werden also auch bald in Wiesbaden ähnliche Düfte zu riechen sein.

Nach drei Tagen gammeln geht die Reise nun in Richtung laotischer Grenze weiter, wo wir mit einem Boot auf dem Mekong entlang Luang Prabang ansteuern wollen. Wir sind gespannt und freuen uns hier hoffentlich etwas mehr in lokale Kultur eintauchen zu dürfen…

Myanmar – Innle Lake

06:30 Uhr: Der Wecker klingelt mal wieder viel zu früh, aber heute sollte es sich lohnen! Es steht schließlich ein Ausflug auf dem Inle-See an!

So werden wir wenig später von unserem Bootsmann abgeholt und zum Steg begleitet. Verdutzt stellen wir fest, dass wir die beiden einzigen Fahrgäste des Tages sein werden. Yes!

Wir starten mit einer 45-Minutigen Fahrt auf den See und fahren vorbei an den ersten (extra für uns posierenden) Fischern, welche elegant auf einem Bein an einer Spitze ihrer Boote balancieren. Darauf folgt ein touristischer Markt, von welchem wir in ein Kloster flüchten und hier die jungen Mönche beim Unterricht beobachten. Darauf durchqueren wir das Fischerdorf und beobachten die Einheimischen bei den täglichen Dingen wie z.B. Haare waschen. Ist schon sehr beeindruckend wie sie das Leben auf dem See bewältigen. Nach einer kurzen Stärkung (es gibt natürlich Fisch) besichtigen wir noch eine Weberei und ein weiteres Kloster. In diesem ist aber gerade Mittagspause und alle Erwachsenen esse gerade. Wir gesellen uns zu den Kindern und werden mit großen Augen beobachtet. Nach kurzer Skepsis ist eine Kamera dann aber doch einfach zu interessant 🙂

Auf dem Rückweg genießen wir weiter die Sonne, die tolle Landschaft und vor allem das schöne Nixtun. Herrlich! Wir merken doch schon, dass die letzten Tage in Myanmar kein Wellnessurlaub waren.

Morgen wollen wir nun Richtung Nord-Thailand und die Stadt Chiang Mai besuchen.

Myanmar – Bagan

„Leicht“ verschlafen erreichten wir um 03:00 Uhr morgens Nyaung U – eine kleine Stadt vor Bagan.

(Hier eine kleiner Auszug aus Wikipedia: Bagan (birmanisch, auch Arimaddana oder Arimaddanapura, „Stadt Zerbrecher der Feinde“, und Tambadipa, „Kupferland“ oder Tassadessa, „Ausgedörrtes Land“) ist eine historische Königsstadt in Myanmar mit über zweitausend erhaltenen Sakralgebäuden aus Ziegelstein. Der von Tempeln bestandene Bereich erstreckt sich über ca. 36 km² in einer versteppten Landschaft und bildet eine der größten archäologischen Stätten Südostasiens.)

Da wir keinen Plan hatten, wo genau unser Hostel lag, schnappten wir uns einfach den ersten Kutscher und ließen uns mit einer wärmenden Decke eingewickelt, weiterschlummernd zum Hostel fahren. Da es zum einchecken noch einen ‚Tick‘ zu früh war, machte er uns ein Lagerfeuer und fragte, ob wir nicht gleich (um 05:00 Uhr) den Sonnenaufgang von einer der Pagoden sehen möchten. Wir stimmten zu und so trappten wir schon bald durch die dunkle Nacht. Wir kletterten auf die ca. 20 m hohe Pagode und konnten nach und nach die wunderschöne und mystische Aussicht genießen. Bald zeigten sich die ersten Sonnenstrahlen des Tages und wir bestaunten den Ausblick auf einige der insgesamt ca. 3.000 Tempel und Pagoden – es war wirklich wunderschön!

Zurück am Hotel checkten wir um 08:30 Uhr ein. Nach einem ausführlichen Mittagsschlaf lernten liehen wir uns Fahrräder und erkundeten die Pagoden auf eigene Faust. Dabei lernten wir am Abend die reizendene Thae Thae kennen. Die 16-jährige führte uns von der Hitilominlo-Pagode auf das Dach eines nahegelegenen Gebäudes um in aller Abgeschiedenheit den Sonnenuntergang zu genießen. Nebenbei unterhielten wir uns sehr ausführlich und erfuhren mehr aus dem Alltag eines Teenagers aus Myanmar. Momentan hätte sie Ferien und arbeitete gerade in Bagan um Geld zu sammeln um auf eine möglichst gute Schule/Uni zu gehen. Diese kosten in Myanmar gutes Geld und dieses sei am ehesten mit den Touristen zu verdienen. Am Ende erhielten wir sogar noch einige knifflige Matheaufgaben als „Hausaufgaben“ – welche wir auch fleißig gelöst haben…
Auf dem Heimweg kauften wir natürlich noch eine Kleinigkeit in ihrem Shop- sie musste uns aber hoch und heilig versprechen, das Geld für ihre Ausbildung zu nutzen – sie möchte gerne Lehrer oder Touriguide werden. Hoffentlich entscheidet sie sich für das Erstere…

Am zweiten Tag radelten wir sämtliche Highlights Bagans ab und stellten fest, je kleiner die Tempel desto schöner. So gönnten wir uns zum Beispiel ein Mittagspäuschen auf dem Dach einer abgelegenen kleinen Pagode völlig ungestört von weiteren Touris in Alt-Bagan.

Insgesamt können wir sagen, dass eigentlich schon jede einzelne Pagode/Tempel einen Besuch wert ist und dass die unglaubliche Fülle an buddhistischen Heiligtümern die Region zu recht zu einer wirklich sehr besonderen machen.

Nichtsdestotrotz freuen wir uns nun schon auf die Natur, denn nach gefühlten tausend Buddha-Statuen, Tempeln und Pagoden in jeglicher Form und Größe ist etwas Abwechslung nicht so schlecht.

Also auf zum nächsten – und vermutlich letzten – Ziel in Myanmar:
Auf zum Innle-See!

Thailand – Bangkok

Wir erreichten die Metropole am späten Sonntag Abend und fuhren mit unser ersten weiblichen Taxifahrerin in unser gemietetes Apartment. Die Wohnung liegt im Bezirk Sathon und somit in der Nähe unseres eigentlichen Grundes nach Bangkok zu kommen – die Botschaft von Myanmar. Und genau dahin ließen wir uns mit einem Tuk Tuk chauffieren und verbrachten zunächst gute zwei Stunden damit anzustehen und unsere Pässe abzugeben. Dann durften wir zur Stärkung drei Stunden endlich wieder frische Luft schnappen und wir verkrümelten uns auf den nahegelegenen Foodmarket. Hier bestellten wir das „was die anderen da neben uns haben“ und genossen das bunte Treiben mit einer Portion scharfer Seafruits mit Nudeln. Nach einer weiteren kleinen Erkundungstour gingen wir zurück zur Botschaft um die Pässe inkl. Visa abzuholen. Nun mussten wir nur schlappe 45 Minuten anstehen und bekamen die Pässe mit Visa problemlos in die Hand gedrückt. Im Apartment schaute ich ne Runde Basketball (NBA TV) auf dem Flatscreen und Julia vertrieb sich die Zeit mit schlafen.

Am nächsten Tag war Touriprogramm angesagt. Wir entschieden uns den Großen Palast, Wat Poh und Chinatown zu besuchen. Aufgrund der momentan nicht gerade sicheren Situation in Bangkok mussten wir jedoch einige Umwege in Kauf nehmen um nicht in den „Mop“ zu geraten. Vorkurzem ist in einer solchen Menschenmenge ja auch eine Bombe hochgegangen…Aber man half uns überall mit entsprechenden Warnungen, wo man gerade lieber nicht hingehen sollte. So schlenderten wir durch den prunkvollen Palast und bestaunten den gewaltigsten liegenden Buddha (46 m lang) des Landes.

Danach ging es in Richtung Chinatown und bald waren wir die einzigen Langnasen auf den Strassen. Hier besuchten wir den Blumenmarkt und aßen erneut lecker an einem Strassenstand. Wieder im Apartment angekommen erfuhren wir nun aber, dass der Ausnahmezustand in Bangkok ausgerufen wurde und niemand genau weiß, was nun die folgenden Tage passieren wird. Also kein schlechter Zeitpunkt die Koffer zu packen und nach Yangon, Myanmar zu fliegen.

Malaysia – Penang

Und so düsten wir aus den Cameron Highlands zu der Insel Penang, wo wir uns eine schöne Unterkunft in der Stadt George Town gesucht haben. Penang liegt im Nord-Westen von Malaysia – nicht weit von der Grenze zu Thailand entfernt. Es ist bekannt für seine vielseitige Küche (angeblich die beste in ganz Südostasien) und so war es auch wenig verwunderlich, dass wir uns jeden Abend für kleines Geld den Magen bei den Straßenhändlern vollschlugen und von Plastikstühlen aus dem bunten Treiben auf den Gassen zu sahen.
Tagsüber schliefen wir zunächst so lange wie möglich – was beim dem schönen aber leider sehr hellhörigen Hostel nicht in unseren normalen Ausmaß möglich war – und vertrieben uns die Zeit mit Erkundungstouren durch die quirlige Stadt. Besonders erwähnenswert sind dabei zum einem die vielen Stencils (siehe Bilder) und zum anderen der Kok Lok Si Tempel. Hier konnten wir nach einstündiger Anreise mit dem normalen Linienbus und die Pagode der 10.000 Buddhas eine gut 30 Meter hohe Buddhastatue bestaunen. Julia bekam endlich ihre ersten Mönche zu sehen und die Welt war komplett in Ordnung. 🙂

Wir beschlossen nun Malaysia hinter uns zu lassen und nach Thailand zu fahren um hier das tolle Wetter auch einmal am Strand zu genießen.
Da wir uns nun nicht ganz sicher waren, wo die Reise in Thailand hingehen sollte, fragten wir einfach mal im Freundeskreis in Deutschland nach. Die Wahl fiel schnell auf die Insel Koh Phangan!