Kapstadt – von allem ein bisschen

Auch wenn wir mit den Berichten hinten dran sind, weiß der ein oder andere bereits, dass wir uns sehr verliebt haben;
Kapstadt ist einfach genau unser Ding – von allem ein bisschen und nicht zu viel!

Wir haben in den letzten 9 Tagen so ziemlich jede Touristenattraktion sowie alle Tipps anderer Kapstadt-Liebhaber und Einheimischer abgefrühstückt und bis auf die ‚Longstreet‘ (Touristenshopping- und Barmeile) auch wirklich alles positiv aufgesaugt.

Das Bilderalbum spricht für sich, aber für die Lesehungrigen hier eine keine Zusammenfassung:

Ankunft in Kapstadt
Am Mittwoch Abend (19.12.) verfuhren wir uns dank des Navis erstmal ordentlich und landeten in der Nähe eines Townships und mussten erkennen, dass es die Zieladresse mit, marginalem Unterschied, zweimal in Kapstadt gibt 🙂
Am richtigen Ort angekommen erwartete uns die Nachbarin mit den Hausschlüsseln und ein einwandfreier Blick auf den Sonnenuntergang hinter dem Tafelberg und das gemietete Haus konnte sich auch sehen lassen!

Wir gingen dann erstmal in den Sparmarkt ums Eck und deckten uns für den nächste Krieg ein 😀

Kapstadt 2. Tag
Am nächsten (Sonnen) Tag erkundeten wir dann die Gegend. Um uns zu orientieren fuhren wir also erst einmal zur berühmten V&A Waterfront, also zum Hafen Kapstadts mit all seinen Touristenrestaurants. Und das kann sich wirklich alles sehen lassen – sehr schick und sauber, schon touristisch, aber alleine in dem riesigen, modernen V&A Shopping Center könnte man einiiiiige Stunden vertrödeln.
Aber da wir ja nicht zum Shoppen hier sind (schade), flanierten wir nur am Wasser und fuhren dann nachmittags durch einige schickere Orte namens Camps Bay, Hout Bay und landeten dann an einem sehr kleinen, charmanten Strand des Örtchens ‚Llandudno‘, der nicht mehr als 500 Einwohner hat. Den Tipp hatten wir von Fabians Arbeitskollegin, die zu recht sagte, dies sei wohl der ‚coolste‘ Strand Kapstadts.
1. es war unglaublich windig, 2. es gab sehr viele ‚coole‘ Surfer, 3. eine Villa war cooler als die andere, 4. coolerweise gab es keine Touristeneinrichtungen (keine Shops, Märkte, Stände, nicht mal nen Kiosk) und 5. war das Wasser EISkalt 🙂

Aber um etwas vorweg zu greifen – dies wurde unser absoluter Lieblingsstrand in Kapstadt!

Wir genossen den wunderschönen Sonnenuntergang und kochten dann ‚zu Hause‘ die altbewerte Bolo 🙂

Kapstadt 3. Tag
Da uns auch am 3. Tag die Sonne weckte und wir bereits vor 2 Wochen online Tickets für den Tafelberg gekauft hatten, entschieden wir uns heute Kapstadt von oben zu betrachten.
Zuvor fuhren wir aber erstmal in den Stadtteil ‚Bo-Kaap‘ um uns die bunten Häuser an zu sehen. Das Bo-Kaap (Malay Quarter) wird auch Cape-Muslim-Quarter bzw. Tana-Baru genannt und ist geprägt von Minaretten und pastellfarbenen Häuser. Diese Häuser anzusehen war für uns zwar ‚ganz nett‘, aber länger als eine halbe Stunde liefen wir dort nicht entlang, denn mehr gab es auch nicht zu sehen. Wir streiften dann noch kurz die Longstreet, die als Bar- und Fressmeile für Touristen bekannt ist und da wollte ich dann nur schnell wieder weg, denn uns penetrierte eine Drogenabhängige über mehrere Minuten und wollte, dass wir ihr Geld oder Essen geben. Erst als Fabian ihr klar und deutlich ‚No!‘ sagte, ließ sie von uns ab und suchte sich das nächste Touristenopfer. Für mich ist das immer unerträglich, weil ich auf der einen Seite geben möchte, aber ich nicht Jedem Geld schenken KANN und Jemanden abzuweisen fällt mir echt schwer…
Außerdem war diese Longstreet auch so schon schrecklich -man wurde angegafft und überall lungerten komische Gestalten rum… Nix für uns.

Also ab zum Tafelberg!
Uns wurde so oft gesagt, dass die Zeit um Weihnachten in Kapstadt unerträglich sei, weil alles viel zu voll sei…
Ja – der Tafelberg und die Seilbahn nach oben waren gut besucht, aber wirklich überfüllt war es nicht.
Allerdings hatten wir nicht so ganz auf dem Schirm, wie riiiiiesig der Table Mountain National Park ist.
Denn oben angekommen hat man nicht nur einen sensationellen Blick über Kapstadt und wir konnten sogar bis zur Robben Island (der Gefangeneninsel, auf der Nelson Mandela Jahrzehnte lang eingesperrt war) sehen, sondern man kann stundenlang wandern.

Und da wir ja neuerdings große Wanderfans sind, taten wir dies – erst 30 Minuten oben den Berg mit Aussicht entlang und dann 2,5 Stunden mutter-seelen-allein verschiedenste Wege über Stock und Stein (und Leitern) durch die Natur… Blöd war, dass wir zu wenig Wasser dabei hatten und erst die Sonne pratzte und dann kurz vorm Schluss, als es nur noch bergauf ging die berühmte Wolken-‚Decke‘ des Tafelbergs aufzog… Irgendwann sahen wir nur noch Nebel und waren froh, als wir heil wieder in den Touristengruppen ankamen, die lediglich oben die Aussicht genossen. Außerdem gab es unzählige Einheimische, die den Tafelberg als Picknikort nutzten – überall gesellige Runden mit Speis‘ und Trank und einem super Blick auf die hinabfallenden Wolken – wunderschönes Naturschauspiel!

Kapstadt 4. Tag
Am 4. Tag nahmen wir uns dann mal einen Samstagsmarkt vor, denn ich wollte Souvenirs shoppen 🙂
Der Markt hiess ‚The Old Biscuit Mill Neighbourgoods Market‘, fand auf dem Gelände und in der Halle einer ehemaligen Backfabrik statt und wurde als DER Markt in Kapstadt beschrieben und so dachte ich ‚wunderwasdakommt’… Naja. Es war ein ziemlicher Hipster-Rich-Markt. Also sehr viele schicke Taschen, SchnickSchnack und Klamotten von Designern. Außerdem sehr coole Einrichtungsgegenstände und unzählige Fressbuden mit Essen aus der ganzen Welt als Fingerfood oder als Geschenk zum mitnehmen. Überall gut angezogene Endzwanziger, Dreißiger mit Plastikbecher Bier in der Hand und am Quatschen. Irgendwie war es eher eine Art Fest, als ein Markt.
Also alles in allem ein cooler Markt in dem ich mich hätte arm kaufen können, aber nichts für Schnäppchen-/Souvenirjäger (wie wir es mit dem Rucksack sein müssen) und leider hatten wir auch bereits gegessen… Blöd.

Also fuhren wir dann weiter und besuchten das ‚District Six Museum‘. Kurzer Auszug aus wikipedia, für alle die nicht wissen was es damit auf sich hat:
District Six war der Name des 1867 geschaffenen sechsten Bezirks im südafrikanischen Kapstadt. Dieser Bezirk diente vor allem freigelassenen Sklaven, Händlern, Künstlern, Arbeitern und Immigranten als Wohnort, denn District Six lag nahe dem Stadtzentrum und dem Hafen. Die gewaltsame Räumung und Zerstörung des als multiethnisches, kulturelles Zentrum geltenden Stadtbezirks ab den späten 1960er Jahren und die Umwidmung in ein „weißes“ Wohnviertel gilt als eines der Musterbeispiele für die menschenverachtende, rassistische Politik der Apartheid.

Wirklich unfassbar, dass es so etwas wie die Apartheid geben konnte! Unfassbar schrecklich!

Da es dann erst Nachmittags war und Weihnachten näher rückte, fuhren wir zum Bloubergstrand und machten ein kurzes Weihnachtsshooting und beobachteten die unzähligen Kite-Surfer.

Kapstadt 5. Tag
Halbzeit in Kapstadt. Und so wollten wir nun endlich mal auch INS Wasser und nicht nur das Meer vom Strand aus bewundern. Also fuhren wir nach Muizenberg – ein kleiner Ort mit langem Strand an der False Bay mit vielen bunten Strandhäuschen (Umziehkabinen).

Leider war es so windig, dass der Sand einem regelrecht gegen das Bein peitschte und so sprang Fabian zwar kurz ins Wasser, aber wir fuhren dann schnurstracks zum Llandudno-Strand, an dem wir dann unseren Sonntag mal zum Faulenzen nutzten 🙂

Kapstadt 6. Tag
Am 23.12. hatten wir bereits vorher gekaufte Tickets für die Robben Island Tour, die immer Wochen lang im Voraus ausverkauft ist… (Und durch den Tod von Nelson Mandela noch beliebter ist.)
Leider war es dann umso ärgerlicher für uns, als wir an der Waterfront am Bootssteg ankamen und man uns sagte, dass die Tour für heute abgesagt wurde. Das letzte Boot kam gerade in den Hafen, aber an diesem Tag werde kein weiteres mehr raus fahren, da der Wind zu stark sei.
Leider war kein Nachholtermin mehr möglich – nächste freie Tickets erst ab 04.01.2014
Und so mussten wir uns mit der Rückbuchung des Geldes und ein paar Bildern im Gebäude zufrieden geben…
Ärgerlich, aber besser als das uns auf dem Meer etwas passiert und ein Grund mehr nochmal nach Kapstadt zu kommen 🙂

Als Alternativprogramm gingen wir dann ins riesige Aquarium, was sich tatsächlich sehen lassen konnte!

Abends gönnten wir uns dann ein leckeres Fischessen in einem der Restaurants an der Waterfront mit Blick in den Hafen und buchten für den nächsten Tag eine Sunset Cruise auf einem Katamaran.

Weihnachten
Und dann kam der gefürchtete 24.12. – Ich dachte vor der Reise, dass es der schlimmste Tag der Reise werde, da ich noch NIE von der Familie getrennt Weihnachten gefeiert habe! Tatsächlich war es aber ein wirklich toller Tag – denn hier in Kapstadt erinnerte einen (fast) NICHTS an Weihnachten!

Vormittags fuhren wir raus in die Weingegenden um Kapstadt (Stellenbosch, Franschoek und Co.) und machten für umgerechnet €2,50 p.P. ein Wine & Cheese Tasting! (Schon touristisch, aber unschlagbar für den Preis!) Kauften Wein, Baguette und Käse für den Abend und schlenderten im Sonnenschein durch das französische Franschoek und aßen dort dann ‚zu Weihnachten‘ Fisch.

Am Abend fuhren wir dann wieder zum Hafen und während in Deutschland wahrscheinlich gerade beschert wurde, tranken wir Sekt und sahen den Sonnenuntergang auf einem windigen Katamaran. – Absolut kein Weihnachten, aber absolut schön anders!
Und so viel es uns, als Reisende nicht schwer kein Weihnachten zu haben. Aber natürlich haben wir unsere Familien trotzdem vermisst, als wir sie dann via Skype gesehen haben 🙂

Kapstadt 8. Tag
Am vorletzten Tag fehlte uns eigentlich nur noch das Kap der guten Hoffnung auf unserer Kapstadt-To-do-Liste.
Also fuhren wir in den Cape-of-Good-Hope National Park und leider war dies dann am 25.12. (am Weihnachtstag der Kapstädter) tatsächlich keine so einzigartige Idee. Es erwartete uns eine lange Autoschlange am Eingang und auch am Cap selbst fuhr ein Touribus nach dem anderen vor, so dass wir nach 2 Stunden genervt wieder raus fuhren, zumal auch das Wetter dann nicht mehr so schön war.

Während der Fahrt nach draußen begegneten wir dann noch einer Pavian-Bande, die sich unter anderem auf den Dächern der anderen Autos bequem machte. Hinter der Scheibe lustig an zu sehen, aber wir waren sehr froh, dass sie von unserem Auto fern blieben.

Nächster Stop war dann der ‚Boulders Beach‘. Denn hier lebt eine Kolonie von ca. 3.000 afrikanischen Pinguinen. Und ich liiiiiiebe Pinguine – sie sehen so tollpatschig aus! Leider war der Akku der Kamera leer und so sind es nur in paar Schnappschüsse geworden.

Auf dem Rückweg fuhren wir noch nach Camps Bay und aßen in einem der angesagten Beach-Restaurants Muscheln und sahen wiedereinmal einen fantastischen Sonnenuntergang.

Kapstadt 9. Tag
Am 9. Tag machten wir eine Town Ship Tour. Was makaber klingt ist eigentlich eine aufklärende Sache.
Denn ehrlich gesagt wussten weder Fabian noch ich was es genau mit den Town Ships auf sich hat. Klar hatten wir schon viele Wellblechhütten an den Straßenrändern gesehen, aber auch sehr viele Steinhäuser dazwischen entdeckt. Außerdem wurden wir schon von zu Hause aus gewarnt, dass wir da ja auf uns acht geben sollen. Aber wir trafen ja bereits in Kestell 3 junge Mädels die als Freiwillige Entwicklungshelfer im Township arbeiteten und auch lebten. Diese erzählten eher harmloses und hatten keine Angst.

Joah und es war dann tatsächlich eher harmlos, aufschlussreich, aber stimmte uns auch nachdenklich.
Wir fuhren mit unserem Auto bis zum Besucher’zentrum‘ – einem Gebäude in dem selbstgemachte Handarbeiten verkauft wurden und man uns erklärte, dass dort Workshops für die Frauen und Kinder statt finden.

Danach zogen wir 2 Stunden zu Fuss mit unserem Guide -Thondo- zu Dritt durch Langa, einem der ältesten Town Ships Südafrikas.
Zu nächst zeigte er uns die Frauen die Schafsköpfe über dem Feuer verbrannten – eine Delikatesse für die Town Ship Bewohner und ein ungewohntes Bild für uns…
Während dem Weg sahen wir auf den Straßen viel Müll und Dreck, die ein oder andere tote Ratte. Aber auch viel bunte Wäsche, singende und Musik hörende Hipster, lachende Kinder mit Eis-verschmiertem Grinsebacken.

Thondo erlaubte uns jegliche Fragen zu stellen und gewährte uns Einblicke in das Leben und Miteinander. Er sagte uns auch, dass wir lieber keine Süßigkeiten o.ä. verschenken sollten, da die Kinder sonst untereinander eifersüchtig werden. (So ein Mist, wir hatten gelesen, dass man welche mitbringen soll und hatten unzählige Lutscher dabei…)

So zeigte er uns drei verschiedene Schichten – die Mittelklasse und Oberschicht Häuser sowie die Wellblechhütten.
Die Oberschicht wohnt in stink normalen Häusern mit Garten, Haus und Hundehütte und Zaun drum herum. Direkt daneben grenzen aber bereits die Mittel- und Unterschicht. Die Mittelschicht hat Wasser und Strom und wohnt in Steinhäusern. Aber in den meisten wohnen 3 Familien zusammen in EINEM Raum. Sie teilen sich nicht viel mehr als 9m²… Unvorstellbar, wenn wir es nicht selbst gesehen hätten.
Wir durften -es war uns schrecklich unangenehm- in ein Zimmer rein schauen und Thondo fotografierte wie wir peinlich berührt mit unseren Lollis in dem ‚Haus‘ dreier Familien standen…

Danach besichtigten wir eine der Wellblechhütten, diese sind zwar nicht Wetterbeständig, bieten aber den Familien viel mehr Privatsphäre und Platz, deshalb gibt es auch so viele davon. Allerdings gibt es hier nicht überall Strom und kein fließend Wasser.

Nach kurzer Zeit waren wir dann auch wieder umringt von Kindern. Wir spielten kurz ‚hoch werfen‘ und es dauerte nicht lange bis aus 3 Kindern 8 wurden, die dann alle an Fabian hingen, kneiften und zogen… Er wusste gar nicht wo er zu erst anfangen sollte mit dem ‚hoch werfen‘. Für uns war das lustig und die Kinder hatten sichtlich Spass und wollten unbedingt Bilder machen.

Thondo bejahte unsere Frage, ob die Kinder Bildung hätten. Alle Kinder müssten ab 7 Jahre in die Schule.
Allerdings hatten wir in keinem der Unterkünfte Papier, Stifte oder Bücher gesehen.

Wir fragten ihn dann auch, ob es nicht komisch sei, dass die schwarze Bevölkerung in Town Ships außerhalb der Innenstadt wohne.
Er sagte, dass sei so besser. Wir verstanden nicht und er erklärte, dass sie andere Bräuche hätten und oft auch wesentlich lauter seien und das würden die weißen Südafrikaner nicht verstehen. Und so blieben auch die Schwarzen der Oberschicht lieber im Town Ship.
Wir versuchten im zu erklären, dass es doch auch positiv sei Kulturen zu mischen und voneinander zu profitieren und dass man auch zusammen leben kann. Und da kam dann das erste mal sein ‚echtes‘ Gesicht zum Vorschein – und er war sichtlich aufgebracht. Er sagte, dass sich die weißen Südafrikaner nicht für sie interessieren würden, dass NIEMALS ein weißer Südafrikaner eine Town Ship Tour mitmachen würde. Dass wir extra aus Europa kamen und uns das hier ansehen, aber ‚DIE‘ niemals. Aber so sei das in Südafrika und so sei es ihm wichtig, dass die Lüge, das Town Ships gefährlich und die Schwarzen böse und arm seien wenigstens bei den Touristen aufgeklärt werde.

Und ja, es stimmt, ich hatte während der 2 Stunden kein einziges Mal Angst oder ähnliches. Und ja, ich habe jetzt ein anderes Bild von Town Ships, auch ein fröhliches. ABER wir haben auch gesehen, dass die ‚Standards‘ zum Leben ganz andere sind, als wir es gewohnt sind. Und dass in Südafrika ein Verständnis für ein gemeinsames Miteinander auf beiden Seiten teils fehlt bzw. noch viel Zeit braucht und wir hoffen sehr, dass die Hautfarbe und Kultur kein Grund bleibt um sich voneinander zu distanzieren! …

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