Kurzes Lebenszeichen

Wir haben den Salkantay Trail überstanden, Gletscherpässe passiert und uns durch den Regenwald gekämpft. Morgen früh besteigen wir dann als Belohnung Machu Picchu. Wir berichten in den kommenden Tagen ausführlich.

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Revue – Huacachina und Nazca

Hallo im herbstlichen Deutschland!
Wie wir hörten hatten die meisten von Euch bisher schöne sonnige Oktobertage aber so langsam werden die Stiefel ausgepackt. Mit Ausnahme von ‚Frostbeule-Hanna‘ – die schon seit Ende August Stiefel und Schal trägt 😉

Wir haben in den letzten Tagen seit Lima einige Städte hinter uns und ich habe einen Zeit Euch mal kurz zu erklären wo wir denn überhaupt sind und waren. Hier zum Überblick mal eine Karte von Ecuador und Peru in die wir unsere Route eingezeichnet haben:

Route

Aktuell sind wir seit gestern in Cusco angekommen – 3.416 m über dem Meeresspiegel und somit erst einmal der höchste Punkt unserer bisherigen Reise. In Cusco landet man, wenn man vor hat den Machu Picchu zu sehen – egal ob man den legendären Inka Trail (ein mehrtägiger Wander- und Kletterpfad den schon die Inkas zum Machu Picchu genommen haben) oder eine reine 1-Tagestour macht.
Wir sind seit unserer Ankunft gestern am recherchieren welchen Weg wir nehmen (können). Die Nachfrage ist (weltweit) riesig, die Agenturen unzählig und somit der Preis unterschiedlich aber meist höher als erwartet… Über Cusco und Machu Picchu berichten wir also erst ausführlich, nachdem wir alles gesehen haben. (Ca. in 8 Tagen)

Auf unserem Weg von Lima nach Cusco haben wir in zwei typischen Reiseführer-Städten Halt gemacht.
Zunächst sind wir -wieder einmal mit unserer Lieblingsbusgesellschaft Cruz del Sur- morgens um 06:30 Uhr von Lima los gefahren. Und wir sind wirklich überrascht, wie nett und zuverlässig die Peruaner sind!
Obwohl wir um 05:00 Uhr aus dem Hostel mussten und dafür extra alles aufgeschlossen werden und wir das Taxi bereits am Vorabend bestellen mussten – hat alles ohne Probleme funktioniert. Der Freund der Tochter des Hostelbesitzers hat sogar an unsere Tür geklopft und uns gesagt, dass das Taxi schon da sei. (7 Minuten zu früh.)

Bisher (drei-mal-auf-Holz-klopfen) sind wir wirklich sehr begeistert von der ecuadorianisch-peruanischen Mentalität. Wir stoßen durchweg auf nette, hilfsbereite Menschen, die uns trotz unserer geringen Spanischkenntnisse helfen und dies über den finanziellen Hintergrund hinaus. Also klar geben wir Trinkgelder, aber es wird nicht offensichtlich darauf spekuliert, wir haben oft das Gefühl, dass es allen wichtiger ist, dass wir mit einem guten Eindruck vom Land & den Leuten in unser Land zurück kehren bzw. dass sie sehr auf die Weiterempfehlungen via Tripadviser oder hostelworld.com u.ä. angewiesen sind. – Was wir natürlich gerne machen!

Wir kamen nach 4,5 Stunden am Busbahnhof von Ica an – von dort waren es bloss 10min mit dem Taxi zum Hostel in Huacachina.
Huacachina ist nichts anderes als eine Oase mitten in der Peruanischen Wüste, die nur existiert, weil es genügend Touris wie uns gibt, die dort einen oder mehrere Tage nur zum Vergnügen verbringen.
Uns hat es dorthin verschleppt, weil wir keine Lust hatten wieder so eine ewig lange Busfahrt am Stück zu machen und weil wir ein ganz nettes Hostel Angebot erhielten – Francis aus dem Hostel in Lima bot uns an, dass wir in Huacachina ein Hostel buchen könnten, bei dem er eine Provision bekommt, und er uns diese aber schenkt. Das heißt, wir mussten nicht den Originalpreis zahlen, sondern schrieben dem Hostal, dass wir die Provision bereits bei Francis gezahlt hätten und sparten somit vor Ort fast €20,-! WIE SAU NETT von Francis!
Und das Hostal war tatsächlich super spitze! Es hatte einen Pool und zwei große Betten, saubere flauschige Handtücher, super Bad und durchgehend warmes Wasser und einen Deckenventilator! – Eigentlich fast ein Hotel und deswegen eigentlich viel zu gut für unsere Verhältnisse.

Wir hatten etwas weniger als 24 Stunden in dieser Wüstenoase und buchten nach dem Einchecken noch für den selben NAchmittag eine Buggy- und Sandboarding Tour. Danach gingen wir erstmal die Gegend erkunden und Mittagessen. Für nur 40 Nueves Soles (circa 10,60€) aßen wir zwei kleine Salate, Burger, Pommes und tranken Bier und Cola… Dann chillten wir noch 2 Stunden am Pool und wurden abgeholt für die Tour.

Die Tour war wirklich witzig – in einer kleinen Gruppe von 5 Leuten 2 Stunden über riesige Sandberge düsen und durchgerüttelt werden, dazwischen immer mal wieder an halten um einen hohen Berg mit dem Sandboard zu bezwingen.
Wir dachten unsere Snowboardskills reichen um dies stehend zu bewältigen und ganz lässig runter zu boarden… Jaja wir zwei Poser… Nach 2 Sekunden lagen wir beide verkantet im Sand 🙂
Und den nächsten Berg rutschten wir dann doch lieber kleinlaut auf dem Bauch liegend runter – was auch viel einfacher und schneller war. Umso mehr Berge um so einfacher gings und war echt sehr sehr lustig. Am Ende sahen wir dann noch den Sonnenuntergang in der Wüste. Wirklich unglaublich wie viele verschiedene Vegetationen Peru in einem Land vereint!
Abends gingen wir dann bloss noch etwas Essen und schlafen. Huacachina ist wohl auch bekannt durch ein gutes Nachtleben, aber scheinbar nicht zu unserer Zeit – außer 3 Restaurants und einer Bar haben wir kein ‚Nachtleben‘ wahrgenommen.
Übrigens war Huacachina jetzt das erste mal, dass wir andere Deutsche getroffen haben – 2 aus unserer Buggytour kamen ausgerechnet aus Mainz 🙂

Am nächsten Tag sind wir nach einem späten -schlechten- Frühstück nochmal für 2 Stunden in die Sonne und dann zurück zum Busbahnhof nach Ica und in den nächsten Bus nach Nazca. (Bloss 2,5 Stunden) Am ersten Tag erkundeten wir wieder nur die Gegend und aßen sehr gut zu Abend. (Super günstig aber qualitativ SUPER!)

Nazca ist eigentlich eine völlig unspektakuläre peruanische Stadt. Wären da nicht die ‚Nasca Linien‘ die um 1924 zufällig entdeckt worden sind. Da unsere Berichte Euch ja auch bilden sollen und vllt. ja mal jemand bei ‚Wer wird Millionär‘ sitzt und wissen sollte, was die Nasca Linien genau sind, hier mal ein Auszug aus wikipedia:

„[]“Die Nazca-Linien, oft auch Nasca-Linien geschrieben, sind riesige Scharrbilder (Geoglyphen) in der Wüste bei Nazca […] Die Nazca-Ebene zeigt auf einer Fläche von 500 km² schnurgerade, bis zu 20 km lange Linien, Dreiecke und trapezförmige Flächen sowie Figuren mit einer Größe von zehn bis mehreren hundert Metern, z.B. Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln und Walen. Oft sind die figurbildenden Linien nur wenige Zentimeter tief. Durch die enorme Größe sind sie nur aus großer Entfernung zu erkennen, zum Beispiel aus Flugzeugen.
Eine systematische Erkundung und Vermessung zusammen mit archäologischen Grabungen im Umfeld und zum Teil in den Linien zwischen 2004 und 2009 konnte ihre Entstehung und ihren Zweck mit hoher Wahrscheinlichkeit klären: Es handelte sich nach neuesten Forschungsergebnissen vermutlich um Anlagen im Rahmen von Fruchtbarkeitsritualen, die im Zeitraum von 800 bis 600 v. Chr errichtet und durch periodische Klimaschwankungen veranlasst wurden „[]“

Für die Touris ist es halt super mit einem Mini-Flugzeug über diese Fläche zu fliegen und die Figuren zu bestaunen. Für Nazca ist es super, weil dort mittlerweile unzählige Hostels, kleine Hotels, Restaurants und eine kleine Touri-Bummelstraße mit Souvenirs entstanden ist.

Da aber weder Fabian noch ich an den Mythos glaubten, dass diese Zeichnungen in Wirklichkeit von oder für Aliens, höhere Mächte oder oder gemacht wurden und wir auch keine $150,- p.P. für diese klapprigen Flugzeuge ausgeben wollten UND ich Höhenangst habe…. Haben wir uns -zu meinem Glück- gegen den Flug entschieden und haben stattdessen am nächsten Tag 60 Nueves Soles (ca. 16€) in ein Taxi investiert, das uns mitten in die Wüste zu einem klapprigen 10m Aussichtsturm brachte (Zugang jeweils 4Soles = 1,20 €) von dem wir wenigstens eines der kleineren Bilder sahen – zwei Hände.

Neben dran soll wohl noch ein Baum eingezeichnet gewesen sein, aber das konnten wir beim besten Willen nicht erkennen. Wir laden aber eine Grafik hoch, in der könnt ihr alle Linien sehen. Dann hielten wir noch an einem kleinen Hügel den wir hoch stiefelten und von dort sahen wir weitere sehr lange Linien. Unser Fazit…ähm… sorry aber das war jetzt irgendwie nur interessant, weil wir wissen, dass sie wahrscheinlich URALT sind und die Menschen damals kein Navi/Kompass o.ä. Equipment hatten. Aber ansonsten… Nicht so ‚unser Ding‘.

Wir hatten bis zur Abfahrt mit dem Nachtbus von Nazca nach Cusco (wieder einmal 15 Stunden) noch ziemlich viel Freizeit, da der Bus aus Lima kommend erst um 20:30 Uhr in Nazca abfährt. Im Hostel waren wir aber seit 12:00 Uhr ausgecheckt, durften aber unser Gepäck kostenlos unterstellen, hatten die Nazca Linien schon besichtigt und jetzt noch 5,5 Stunden freie Zeit und kein Dach über dem Kopf.
Wir wollten nicht im Hostel rum sitzen, zumal wir dort deutsche Nachbarn hatten, die unserem Land leider keine so große Ehre erwiesen… 3 Typen, weder der spanischen noch der englischen Sprache wirklich mächtig und die saßen die ganze Zeit an dem einzigen Tisch in dem Hostel, direkt gegenüber von Marbella der Hostelbesitzerin und versuchten sie anzubaggern…
Natürlich dauerhaft am Bier trinkend…. Und -soweit wir das aus den Gesprächsfetzen mitbekamen- wollten sie ‚unbedingt‘ eine geführte Tour auf Deutsch, denn schließlich ’seien hier ja genug Deutsche udn da kann man ja erwarten, dass so eine Tour angeboten wird, damit sie auch etwas verstehen!‘ … Oh mein Gott.

Wir gingen dann lieber 4 Stunden in den einzigen Park und vertrieben uns die Zeit mit Reiseführer lesen, Menschen beobachten und Mittagessen. War fast wie zu Hause mal Zeit los entspannen. Denn auch wenn unsere BErichte bestimmt spannend klingen, es ist schon anstrengend so ‚rastlos‘ zu sein, auch wenn wir jede Minute genießen. So ein Tag im Park ist da echt schön!
Leider wird es abends hier ohne Sonne dann doch echt kalt und so gingen wir zurück ins Hostel und zurück auf ‚unsere‘ Dachterrasse, die wenigstens etwas Wind- und Dummes-Zeug-Gebabbel-geschützt war. Hier hatten wir bereits am Morgen gefrühstückt, da wir die nette Hostelbesitzerin überreden konnten, im Freien zu essen, und das obwohl sie dafür das (sehr leckere) Frühstück 3 Etagen nach oben brachte. (Natürlich, wollten wir das selber machen, was sie aber nicht zu lies.)

Joah und dann war es stockdunkel und wir nahmen uns ein Taxi zum nahe gelegenen Busabfahrtsplatz, aber das war uns so sicherer. Seit dem habe ich mich übrigens selbst zum ‚Sicherheits- und Finanzchef‘ ernannt, während Fabian meist der ‚Tourguide und Organisator‘ ist 🙂

Wir sind dann für 15 Stunden Bus gefahren, was durch die Anden wirklich wieder sehr anstrengend ist, weil man einfach automatisch mitbremst. Haben gestern Cusco also nur oberflächig durchkämmt und sind früh ins Bett, haben gestern und heute nach Hause geskypt und jetzt tippe ich hier schon fast 2 Stunden. Währenddessen hat der Tourorganisator Fabian uns eine Tour für Montag klar gemacht – 5 Tage wandern und zelten bis wir Machu Picchu erreichen. WOW!

Die Berichterstattung endet hier, denn wir haben Hunger, der Regen hat aufgehört und wir wollen uns gleich Cusco genauer anschauen. Außerdem brauche ich jetzt ne Mütze und Handschuhe… Hier oben wirds nämlich auch kalt.

Nach wie vor hoffen wir, dass es Euch gut geht und freuen uns wirklich sehr über jedes Lebenszeichen.
Wie einige schon mitbekommen haben – wenn wir im Hostal sind haben wir auch Whats App – also schreibt uns gerne!

RIESEN SCHMATZER!

Lima

Guten Morgen zu Hause!
Wir sind seit 5 Uhr wach und sitzen -mal wieder- in einem Bus zu unserem nächsten Ziel – Richtung Süden nach Ica.

Da wir für die 4,5 stündige Fahrt wieder mit unserem Lieblingsbusunternehmen ‚Cruz del Sur‘ unterwegs sind, können wir die Rückenlehnen nach hinten stellen und aktuell noch bequem im Internet surfen. Großartig!

Also vertreibe ich mir die Busfahrt mal mit einem Bericht aus Lima:

Wir kamen Samstag Abends hungrig in Lima an und nach dem Einchecken sind wir dann einfach mal drauf los gelaufen.
Haben uns natürlich direkt mal verlaufen. Zum Glück ist der Stadtteil ‚Miraflores‘ so schick und wahrscheinlich auch teuer, so dass nirgends jemand rumlauerte und überall Sichereitspersonal rumlief. Also kein Grund zur Sorge.

Irgendwie haben wir es dann geschafft eine sehr schöne Winebar zu entdecken , in der es leckere Nudeln gab. Ein Glas Wein war dann natürlich Pflicht 🙂
Allerdings zweifelte ich an meinem Verstand, als ich aus dem Weinglas trank und mir aufgrund von Farbe, Geruch und Geschmack ganz sicher war, dass es sich nicht um einen Sauvignon, sondern um Aqua sin Gas handelte… Ich überlegte wie ich das auf Spanisch reklamieren könnte…
Da kam dann aber zum Glück schon der Kellner und hatte selbst gemerkt, dass das falsch war. Hahaha, das war bestimmt ein Test…
Der Sauvignon war dann super!
Danach ging’s heim und erstmal schlafen.

Frühstück (helle Brötchen, Marmelade, Wurst und so etwas wie Käse, guter Kaffee) war dieses mal im Zimmerpreis inklusive und so saßen wir im Wohn- und Essbereich, der liebevoll dekoriert war mit ganz viel Gedöns (Surfbretter, Masken, Karten, vergessenes Equipment von Touris…).
Der Hostelbesitzer – Francis – setzte sich zu uns und stattete uns mehr als 30 Minuten mit allen notwendigen Informationen aus und zeichnete jedmöglichen Weg farbig in einem Plan ein… WOW! Was für ein Service!

Das Hostel ‚Albergue Mirafloreshouse‘ liegt super zentral um im ‚Trendviertel‘ von Lima, in Miraflores alles Sehenswerte zu entdecken.
Und so liefen wir am ersten Tag erstmal 5 Stunden durch die Gegend und stellten fest, dass Miraflores schicker ist als so mancher Stadtteil in deutschen Städten. Die angelegten Parks ähneln dem Kurpark in klein. Die Geschäfte sind teilweise europäisch. Und am Wasser -gegenüber der schicken Hotelketten- wurde ein edles Einkaufszentrum in die Klippen gebaut.

Miraflores wirkt sehr sicher und irgendwie ‚aufstrebend‘.

Da Sonntag abends die Restaurants fast alle geschlossen haben, aßen wir in einer Art Hühnchen-‚Blockhouse/Maredo‘.

Abends fuhren wir dann noch mit dem Taxi zu einer ‚Wassershow‘. Was nicht viel mehr bedeutet, als das wir uns in einem großen Park viele Springbrunnen mit Licht und unterschiedlichen Spritzarten sowie eine Lasershow ansahen. Eintritt bloss 4Nueves Soles = 1,20€. War sehr amüsant den ganzen Familien beim Sonntag Abendausflug zuzuschauen!

Am Montag Morgen fuhren wir dann mit dem Bus nach Lima in die Innenstadt. Auch hier verfuhren wir uns erstmal und landeten im ‚echten‘ Lima. Hier sah man eingestürzte Häuser, unzählige Geschäfte in denen man die komplette Polizeiuniform kaufen konnte (nein, bestimmt muss man vorher keinen Arbeitsausweis vorlegen…) und wir waren die einzigen Gringos (Ausländer).

Lieber mal schnell zurück über die Brücke! Dort sahen wir uns dann die wichtigsten Sehenswürdigkeiten (Erzbischofpalast, Regierungsgebäude,Brunnen etc) an und entschieden, die Innenstadt doof zu finden.

Zurück in Miraflores wollten wir Meeresfrüchte essen, da in der Gegend ein gutes Restaurant seien sollte. Leider hatte es Montags zu. Da es für die Winebar noch zu früh war (17Uhr) spazierten wir wieder Richtung Meer und liefen in den Parc del Amour 🙂

Zur ‚Feier des Tages‘ (10% unserer Reise liegen hinter uns) aßen wir dann in einem super Restaurant mit Blick aufs Meer. Es gab traditionelles Ceviche (roher Fisch mit Zwiebeln, Chillis in Essig), gutes Steak, und Crêpes bzw. Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern. KÖSTLICH!
Und trotzdem voll im Budget!

So endete unser letzter Abend in Lima.

Fazit: im Gegensatz zu den bisher gesehenen Städten Quito und Guayaquil ist Lima -oder Miraflores- einen Besuch wert und hat uns positiv überrascht, wenn gleich der Smok der Großstädte einfach furchtbar ist!

Und jetzt geht es langsam Richtung Machu Pichu. Erster Stop ist die Stadt Ica, von der wir mit dem Taxi nach Huacachina, einer kleinen Wüstenlagune fahren in der wir Sandboarden wollen.

Morgen geht es dann weiter nach Nascza zu den berühmten Nascza-Linien. – Den mysteriösen Zeichnungen in der Wüste, die man nur aus der Luft sehen kann. Hier muss mich Fabian noch davon überzeugen in so ein Miniflugzeug zu steigen… Mal sehen.
Und danach geht es dann nach Cusco wo wir dann mehrere Tage die Inkastätte besichtigen.

Es bleibt also mal wieder spannend und wir berichten demnächst. 🙂

Bis dahin liebe Grüsse!

Lima

Nach 29 Stunden Busfahrt sind wir eben in Lima angekommen. Sind mitten in Miraflores, einem touristischen Stadtteil mit vielen Autos und bunten Lichtern – endlich Großstadtfeeling 🙂

Die Busfahrt war übrigens echt absolut okay – bequeme Sitze, besseres Essen als im Flugzeug und eine humane Fahrweise.
Wir hatten nur etwa 1,5 Stunden Verspätung, weil wir an zwei Busunfällen vorbei gefahren sind (ausgebrannter Bus und zerstörtes Fahrerhaus -wir hoffen dass da alle überlebt haben…) und wegen des sehr formellen Grenzüberganges von Ecuador nach Peru. Ersteinmal anstellen in der Schlange für ‚Ausgang Ecuador‘ und dann erneutes Anstellen an der Schlange für ‚Eingang Peru‘. – Wir können echt froh sein, dass wir so einen Bürokratiekram nicht mehr machen müssen wenn wir durch Europa düsen!

Jedenfalls haben wir Kohldampf und gehen gleich mal was Essen in der Tupac Amaru Strasse 🙂
Wir berichten in den nächsten Tagen von Lima und unseren nächsten Plänen.
Liebe Grüße!!!