Mendoza – die Hochburg des Malbec-Weines

Nachdem wir in Córdoba den letzten Abend mit den beiden Berlinern rund um den Handcraftmarket verbracht haben, ging es gegen 22:30 Uhr in Richtung Mendoza.

Nach einer entspannten Nacht (Full Carma Sitze) kamen wir gegen 08:00 Uhr morgens an unserem Hostel an. Dieses lag inmitten DER Barstraße von Mendoza. Nur war es leider Sonntag morgens, kein Mensch auf der Straße, es regnete und es gab keine Klingel oder erkennbares Schild vom Hostel.

Zum Glück konnte ich die Telefonnummer herausfinden und bat am Telefon auf einwandfreiem Spanisch darum die Tür zu öffnen. Nun erkannten wir auch, dass es sich nicht um ein klassisches Hostel handelt, sondern man im Hinterhaus bei einer argentinischen Familie wohnt.

Hier war auch eine schwedische Kleinfamilie zu Gast, welche im Keller des kleinen Hauses schlief. Wir verstanden uns gut mit Ihnen und so luden sie uns ein, sie am nächsten Tag im gemieteten Auto zu begleiten.

So erkundeten wir gemeinsam die Gegend von Mendoza und besuchten das kleine verschlafene Städtchen La Valle und den Staudamm Embalse Potrerillos mit Blick auf den höchsten Berg außerhalb des Himalayas, den 6.962m hohen Cerro Aconcagua.

Nach all dem ganzen Anschauen erholten wir uns erst mal bei einer Weinprobe in Chacras. 🍷
Hier erfuhren wir viel über den organischen Weinanbau und die verschiedenen Rebsorten Argentiniens. Am Ende (nach 5 Gläsern verschiedenster Sorten) hatten wir auch ganz schön einen sitzen und können uns an den Inhalt des Tastings nicht mehr erinnern 😄

Abends gingen wir beide noch lecker Steak essen und tranken erneut Wein (was hier schließlich zum guten Aton gehört) und fielen bald darauf hundemüde ins Bett.

Am darauffolgenden Tag erkundeten wir die Innenstadt von Mendoza. Hier fielen uns gleich die vielen (vor allem weiblichen, durchaus attraktiven) Studenten auf und wie grün die Stadt doch ist. Überall sieht man viele gepflegte Parkanlagen, weitläufige Plazas und breite Alleen, welche nach dem schweren Erdbeben von 1861 erbaut wurden. Damals wurde Mendoza dem Erdboden gleich gemacht und als Schutzmaßnahmen baute man die Stadt sehr weitläufig aus. Uns gefällt es jedenfalls sehr gut hier.

Bevor es heute Abend weiter Richtung Süden nach Neuquen geht, verbringen wir den heutigen Tag bei wolkenlosem Himmel und 30 Grad im Park und im Eiscafe. 😉